Normosan Kräutermischung zum Aufbrühen 100 g
5,99 €
Normosan ist ein pflanzliches Arzneimittel zur kurzfristigen Behandlung von Verstopfung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren.
Das Arzneimittel wird als Abkochung zubereitet und oral eingenommen.
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Beschreibung
Normosan Kräutermischung zum Aufbrühen 100 g
Zusammensetzung
Die Wirkstoffe sind Faulbaumrinde (Rhamnus frangula, cortex), Sennesblätter (Cassia senna L. oder Cassia angustifolia, folium), Kümmelfrüchte (Carum carvi, fructus), Holunderfrüchte (Sambucus nigra, fructus) und Pfefferminzblätter (Mentha × piperita, folium).
100 g Kräutermischung enthalten:
- Faulbaumrinde – 20 g
- Sennesblätter – 10 g
- Kümmelfrüchte – 35 g
- Holunderfrüchte – 18 g
- Pfefferminzblätter – 17 g
1,4 g der Mischung enthalten 19,6–29,4 mg Anthranoide, berechnet als Glucofrangulin A.
Nettofüllmenge
100 g
Dosierung und Art der Anwendung
Dieses Arzneimittel ist immer genau nach den Angaben in der Packungsbeilage oder nach Anweisung des Arztes oder Apothekers anzuwenden.
Zur oralen Einnahme als Abkochung.
1,4 g Kräutermischung entsprechen 3/4 Messlöffel bzw. 30 mg Hydroxyanthracenglykosiden.
Die abführende Wirkung tritt in der Regel nach 8–12 Stunden ein.
Die Behandlung sollte 7–10 Tage nicht überschreiten. Eine längere Anwendung über 1–2 Wochen hinaus erfordert eine Rücksprache mit dem Arzt.
In der Regel ist eine Anwendung 2- bis 3-mal pro Woche ausreichend.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1,4 g Kräutermischung (3/4 Messlöffel) mit einem Glas kaltem Wasser übergießen und anschließend zugedeckt zum Kochen bringen. Nach etwa 15 Minuten abseihen.
Abends nach dem Essen 2/3 bis die gesamte Menge der zubereiteten Abkochung trinken.
Wirkung
Normosan wirkt abführend. Die in Sennesblättern und Faulbaumrinde enthaltenen Anthranoide fördern die Darmtätigkeit und beschleunigen dadurch die Darmpassage.
Darüber hinaus beeinflussen diese Verbindungen die Aufnahme von Wasser und Elektrolyten im Dickdarm und erhöhen deren Abgabe in das Darmlumen.
Anwendungsgebiete
Normosan wird zur Behandlung von Verstopfung angewendet.
Gegenanzeigen
Normosan darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, Menthol, Pflanzen aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae), beispielsweise Anis, Kümmel, Sellerie, Koriander und Dill, sowie gegen Pflanzen aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae/Compositae).
Das Arzneimittel darf außerdem nicht angewendet werden bei Darmverschluss, Darmverengung oder Darmatonie, entzündlichen Erkrankungen des Dickdarms wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, Blinddarmentzündung, Bauchschmerzen unbekannter Ursache, Dehydrierung oder Störungen des Elektrolythaushalts, insbesondere Hypokaliämie.
Nicht anwenden bei Patienten mit verminderter oder fehlender Magensäureproduktion sowie bei Lebererkrankungen, Gallensteinen, Entzündungen der Gallenwege oder anderen Erkrankungen der Gallenwege.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jedem auftreten müssen.
Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit können sein: krampfartige Bauchschmerzen, wässriger Stuhl, Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts, Eiweiß oder Blut im Urin bei längerer Anwendung, Herzrhythmusstörungen, Muskelschwäche sowie Pigmentveränderungen der Dickdarmschleimhaut.
Eine gelbe oder rotbraune Verfärbung des Urins kann ebenfalls auftreten und ist vom pH-Wert abhängig.
Wässriger Stuhl und krampfartige Bauchschmerzen können Anzeichen einer Überdosierung sein. In diesem Fall sollte die Dosis reduziert werden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Vor der Anwendung sollte ein Arzt konsultiert werden, wenn gleichzeitig Diuretika, Antiarrhythmika, Kortikosteroide oder Produkte mit Süßholzwurzel eingenommen werden.
Normosan sollte nicht bei anhaltenden Beschwerden des Magen-Darm-Trakts angewendet werden.
Eine längerfristige Anwendung von Abführmitteln sollte vermieden werden. Wenn eine tägliche Anwendung erforderlich ist, sollte die Ursache der Verstopfung ärztlich abgeklärt werden.
Eine Anwendung über mehr als 7 Tage kann zu einer Darmatonie mit beeinträchtigter Dickdarmfunktion und einer Verschlimmerung der Verstopfung führen.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion haben ein erhöhtes Risiko für Störungen des Elektrolythaushalts.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder einzunehmen beabsichtigen. Dies gilt auch für nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel.
Normosan kann Wechselwirkungen mit Antiarrhythmika, Herzglykosiden, Arzneimitteln mit Einfluss auf den Herzrhythmus bzw. das QT-Intervall, kaliumsenkenden Arzneimitteln wie Diuretika und Kortikosteroiden sowie mit Süßholzwurzel, anderen Abführmitteln und stopfenden Arzneimitteln verursachen.
Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln
Normosan sollte abends nach dem Essen eingenommen werden.
Schwangerschaft und Stillzeit
Normosan darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
Einfluss auf Laboruntersuchungen
Normosan kann eine gelbe oder rotbraune Verfärbung des Urins verursachen.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Das Arzneimittel ist für Kinder unter 12 Jahren kontraindiziert.
Aufbewahrung
Für Kinder unzugänglich und nicht sichtbar aufbewahren.
In der geschlossenen Originalverpackung bei einer Temperatur von höchstens 25 °C lagern. Vor Licht, Feuchtigkeit und Fremdgerüchen schützen.
Hersteller
POLPHARMA S.A.
Pelplińska 19
83-200 Starogard Gdański
Polen






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